Anlass für dieses Treffen war das persönliche Kennenlernen des neuen Leiters der Sozialverwaltung, Dr. Benedikt Kaufmann, der begleitet wurde von Klaus Möske (Leiter der Abteilung Eingliederungshilfe für Erwachsene mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung).
Gemeinsames Ziel: Eine starke und verlässliche Zusammenarbeit
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Wunsch, die bestehenden Kommunikationswege weiter zu stärken und Herausforderungen im Bereich der Teilhabeleistungen gemeinsam anzugehen. Beide Seiten betonten, wie wertvoll ein regelmäßiger Austausch ist, um Transparenz zu fördern und passende Lösungen für ratsuchende Menschen zu entwickeln.
Welche Anliegen beschäftigen ratsuchende Menschen aktuell?
Die EUTB‑Berater*innen berichteten von Themen, die Betroffene derzeit besonders bewegen, darunter:
- Komplexe Antragsverfahren in der Eingliederungshilfe
- Unsicherheiten bei Leistungsansprüchen, z. B. Assistenzleistungen oder Mobilitätshilfen
- Lange Bearbeitungszeiten und der Wunsch nach transparenter Kommunikation
Diese Rückmeldungen helfen dem Bezirk, Prozesse weiterzuentwickeln und gezielt Verbesserungen anzustoßen.
Die Arbeit der EUTB: Unabhängig, niedrigschwellig, nah an den Menschen
Im Austausch stellte das EUTB‑Team seine Tätigkeitsfelder vor. Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung bietet:
- kostenlose, unabhängige Beratung zu allen Fragen rund um Teilhabeleistungen
- peer‑gestützte Unterstützung, häufig durch Berater*innen mit eigener Behinderung oder chronischer Erkrankung
- Lotsenfunktion zwischen verschiedenen Leistungssystemen
- Begleitung dabei, eigene Entscheidungen selbstbestimmt zu treffen
Gerade diese Unabhängigkeit macht die EUTB zu einem wichtigen Partner für den Bezirk und zu einer zentralen Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen.
Wenn Sie mehr über die EUTB erfahren möchten, schauen Sie doch mal auf unsere Homepage: www.teilhabeberatung-schweinfurt.de