Mit dieser Frage beschäftigte sich das 2. regionale Kooperations- und Netzwerktreffen der Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA), das am 25. Juni 2026 in den Räumlichkeiten der gfi Schweinfurt stattfand.
Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Institutionen aus den Stadt- und Landkreisen Schweinfurt, Haßberge, Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen kamen zusammen, um bestehende Unterstützungsangebote zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Besonders erfreulich: Alle relevanten Leistungsträger der Region Main-Rhön waren vertreten. Dazu zählten die Agentur für Arbeit, die Jobcenter, die Rentenversicherungen, das Inklusionsamt, der Bezirk Unterfranken, die Handwerkskammer, Fachberater des Integrationsfachdienstes (IFD), die EAA sowie ein Vertreter der Berufsschulen.
Zum Auftakt stellte Frau Wolf von der Agentur für Arbeit die Fördermöglichkeiten für Auszubildende im Reha-Bereich vor. Ergänzt wurden die Informationen durch Yvonne Röll (IFD) und Tanja Scheuring (EAA), die die Unterstützungsangebote des Inklusionsamtes erläuterten. Anschließend zeigte Ann-Kathrin Tietje (IFD) anhand konkreter Beispiele auf, wie Jobcoaching dazu beitragen kann, Inklusion am Arbeitsplatz erfolgreich zu gestalten.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Frage, wie Förderinstrumente und Unterstützungsleistungen noch praxisnäher gestaltet werden können. Schnell wurde deutlich: Jeder Fall bringt individuelle Herausforderungen mit sich, die sich nicht immer durch allgemeine Leitlinien lösen lassen. Umso wichtiger ist die enge Zusammenarbeit der regionalen Akteure. Yvonne Röll, Leiterin des IFD Schweinfurt, betont dabei:
„Unser Ziel ist es, für Arbeitgebende in der Region schnelle, pragmatische und individuell passende Lösungen zu schaffen. Genau dafür brauchen wir diesen engen Austausch aller Beteiligten vor Ort.“
Auch die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen durchweg positiv aus. Wolfgang Fella, Leiter des Inklusionsamtes Unterfranken, resümiert:
„Das Treffen war extrem lebendig und hat vom Input am Anfang von Frau Wolf gelebt. Das war wirklich informativ und der Austausch sehr gut. So sieht Netzwerken wirklich aus.“
Organisiert wurde das Netzwerktreffen von den EAA-Verantwortlichen Tanja Scheuring und Marion Endres. Bereits im Herbst sollen die besprochenen Themen gemeinsam mit den Berufsschulen vertieft werden, da diese neben IHK und HWK häufig erste Ansprechpartner für Ausbildungsbetriebe sind. Darüber hinaus ist ein weiterer regionaler Austausch geplant, um konkrete Praxisfälle gemeinsam zu betrachten und schnelle Lösungen für Arbeitgeber zu entwickeln.