Gerade die ersten Monate im neuen Job sind oft mit neuen Hürden verbunden. Deshalb endet die Unterstützung beim Integrationsfachdienst (IFD) Schweinfurt nicht mit der Maßnahme – sie geht in die Phase der beruflichen Sicherung über.
Ziel dieser Nachbetreuung ist es, Beschäftigungsverhältnisse langfristig zu stabilisieren. Teilnehmende erhalten weiterhin eine feste Ansprechperson, die bei Fragen, Unsicherheiten oder Problemen unterstützt: im Arbeitsalltag, bei Veränderungen im Betrieb oder in schwierigen Situationen.
Die Begleitung erfolgt individuell und bedarfsorientiert. Neben Gesprächen zur Reflexion der Arbeitssituation unterstützt der IFD auch bei Konflikten oder vermittelt zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern. So können Lösungen frühzeitig gefunden und langfristige Perspektiven gesichert werden. Simone Dittmann beschreibt ihre Arbeit im Rahmen der beruflichen Sicherung so:
„Ich habe schon mehrere Teilnehmende in dieser Phase begleitet und erlebe, wie wichtig eine verlässliche Unterstützung nach dem Einstieg ist. Gerade kleine Herausforderungen lassen sich so frühzeitig klären und größere Schwierigkeiten vermeiden.“
Auch Betriebe profitieren von der fortlaufenden Begleitung, da sie bei Bedarf Beratung erhalten und sich auf eine stabile Zusammenarbeit verlassen können.
Zusammenfassend lässt sich sagen, die Phase nach der eigentlichen Maßnahme ist entscheidend für den langfristigen Erfolg. Mit der beruflichen Sicherung sorgt der IFD Schweinfurt dafür, dass aus einem gelungenen Einstieg eine dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt wird.